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Die Epoche Napoleon Bonaparte
Aus dem Geist der Aufklärung entwickelt sich
1789 die Französische Revolution. Chaos, Anarchie und
Machtvakuum sind damals eine Folge des revolutionären Sturmes. In den Wirren reißt der Despot Napoleon Bonaparte die Macht an sich. Er prägt Weltgeschichte, fördert Kunst, verändert die Landkarte
Europas, bringt in seiner Machtbesessenheit fast ganz Europa unter seine Knute. Doch bereits sein Rußland- feldzug 1812 wird zum militärischen Fiasko und zur menschlichen Tragödie.
Nur ein kleiner Teil seiner riesigen Invasionsarmee verläßt das Zarenreich lebend - geschlagen, zermürbt.
1813 verbünden sich
Preußen und Rußland, Preußen erklärt Frankreich den Krieg. Im Verlauf des Jahres 1813 gewinnen Napoleon und die mit ihm operierenden Truppen des Rheinbundes mehrere Schlachten in Sachsen. Am 12.August
tritt dann auch Österreich dem Bündnis Rußlands, Preußens und Englands bei. In der Völkerschlacht bei Leipzig wird Napoleon vernichtend geschlagen und zieht sich über den Rhein zurück. Damit ist der Krieg gegen Napoleon noch nicht zu Ende.
Am 31.März ziehen die Verbündeten in Paris ein, Napoleon erhält die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen. Er kehrt nach Paris zurück und wird nach 100 tägiger Herrschaft 1815 in der
Schlacht bei Waterloo von Blücher und Wellington endgültig geschlagen und anschließend auf die Atlantik-Insel St.Helena verbannt.